Walcker-Orgel Stotternheim


 

 

Orgel von Eberhard Friedrich Walcker & Cie., Ludwigsburg
A.D. 1902, op. 988
Ev. – Luth. Kirche St. Peter und Paul Erfurt-Stotternheim


                                 Hauptwerk (I) Schwellwerk (II) Pedal                     Spielhilfen
                                 Bourdon 16’ Geigenprinzipal 8’ Violonbaß 16’                     II / I   I / Ped   II / Ped
                                 Prinzipal 8’ Lieblich Gedeckt 8’ Subbaß 16’                     Superoktavkoppel II
                                 Hohlflöte 8’ Salicional 8’ Bourdon 16’                     Fussschweller
                                 Viola da Gamba 8’ Aeoline 8’ Oktavbaß 8’                     feste Kombinationen
                                 Gemshorn 8’ Voix Celeste 8’ Violoncello 8’                     (p., mf., Tutti)
                                 Oktave 4’ Fugara 4’
                                 Rohrflöte 4’ Flauto dolce 4’
                                 Oktave 2’
                                 Mixtur 2 2/3’
                                 Trompete 8’

Spätromantische pneumatische Kegelladenorgel, eingeweiht am 23. März 1902, eingebaut in den noch vorhandenen Prospekt der
barocken Vorgängerorgel von Johann Michael Hesse, Dachwig, A.D. 1776. Prospektpfeifen stumm.
2004 – 2008: Umfassende Restaurierung der Walcker-Orgel durch die Orgelwerkstatt Christian Scheffler, Sieversdorf b. Frankfurt/O. mit Zurückführung in den Originalzustand.
2009: Restaurierung des barocken Orgelprospekts samt Gehäuses durch die Restaurierungsfirma Heike Glass, Erfurt.

Am 27.10.2002 gegen Nachmittag löste sich die gerade in Restaurierung befindliche Turmspitze der Kirche aufgrund eines Orkans vom Turm, durchschlug herunterfallend das Kirchendach und bohrte sich, das Hauptwerk nur leicht streifend, in den linken Pedalturm sowie in den Magazinbalg der Orgel. Durch glückliche Fügung wurde niemand verletzt, und auch der Schaden an der Orgel war insofern einigermaßen glimpflich, als dass kein Pfeifenmaterial zerstört wurde, da auch die in den 50-er Jahren im Zuge einer Barockisierung ausgebauten Originalpfeifen unter der rechten Balghälfte gelagert worden waren.